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Etwas abseits der Hauptverkehrsstraßen schmiegt sich
zwischen den auslaufenden Hunsrückbergen das schmucke
Dörfchen Lütz an die grünen bewaldeten Hänge
des gleichnamigen Bachs.
In seinem Lauf zur nahegelegenen Mosel
mit ihren romantischen Winzerorten und Burgen bildet er hier
einen Talkessel, in dem schon in vorgeschichtlicher Zeit
Menschen siedelten.
Die idyllische Landschaft und ein weites
Wegenetz laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Die großen
Schieferhalden rund um das 350-Seelen-Dorf erinnern an
längst vergangene Tage des Bergbaus, als hier mehr als ein
Dutzend Schiefergruben im Betrieb waren.
Heute kann man in der
Umgebung des Luftkurortes Lütz seltenen Pflanzen und Tieren
begegnen, die sonstwo in Deutschland längst ausgestorben
sind: Mauereidechsen, Schlingnattern und blau- und
rotgeflügelte Ödlandschrecken sind noch zu entdecken.
Mit etwas Glück kann man kreisende Milane, Bussarde oder
Sperber sehen.
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